Schwangerschaftsabbruch im zweiten und dritten Trimenon: Entscheidungsprozesse, Versorgung und Bewältigung aus Partner*-Perspektive. Ergebnisse der „ParPe“-Studie.
Im Rahmen dieser Studie, die 2025 von der Hochschule Merseburg im Auftrag vonm pro familia Bundesverband durchgeführt wurde, wurden zehn Männer in leitfadengestützten Interviews befragt, deren Partnerinnen einen Schwangerschaftsabbruch im zweiten oder dritten Trimenon hatten.
Die Interviews eröffnen Einblicke in eine Lebensphase, die Befragte als die schwierigste Zeit ihres Lebens beschreiben: von der pränataldiagnostischen Diagnose über die Entscheidungsfindung bis hin zum Schwangerschaftsabbruch, Geburt, Abschied und Trauer.
Download: Abschlussbericht ParPe Studie 2026
Diese „ParPe“-Studie ist der dritte und abschließende Teil einer Forschungsreihe zum Thema „Schwangerschaftsabbruch im zweiten und dritten Trimenon“. Vorausgegangen waren die KAST-Studie (2021) sowie die PsyMeV-Studie (2024):
Klinische Angebote zum Schwangerschaftsabbruch im zweiten und dritten Trimenon“ (KAST)
Die durchgeführte Recherche eruiert, welche Kliniken unter welchen Bedingungen Schwangerschaftsabbrüche im zweiten und dritten Trimenon durchführen und wie Mediziner*innen und Beratungsfachkräfte die Situation beschreiben. Die Studie wurde beauftragt durch den pro familia Bundesverband, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durchgeführt von der Hochschule Merseburg. Der Projektzeitraum war von 01. August 2021 bis 31. Dezember 2021.
Download: Abschlussbericht KAST Studie 2021
Zum Erleben der psychosozialen und medizinischen Versorgung von Schwangerschaftsabbrüchen im zweiten und dritten Trimenon aus Sicht Betroffener (PsyMeV)
Die Hochschule Merseburg hat von 01.08.2024 bis 31.12.2024 das Forschungsprojekt „Zum Erleben der psychosozialen und medizinischen Versorgung von Schwangerschaftsabbrüchen im zweiten und dritten Trimenon aus Sicht Betroffener (PsyMeV)“ durchgeführt. Sie rückt die Erlebnisse und Perspektiven von Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch im zweiten und dritten Trimenon durchgeführt haben, nachdem schwerwiegende Beeinträchtigungen des Fötus festgestellt worden waren, in den Mittelpunkt. Beauftragt hatte das Forschungsprojekt der pro familia Bundesverband, gefördert wurde es durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Download: Abschlussbericht PsyMeV Studie 2024


