Beratung bei Pränataldiagnostik

Psychosoziale Beratung vor Inanspruchnahme vorgeburtlicher Untersuchungen

Aus verschiedenen Gründen kommt eine psychosoziale Beratung vor der Inanspruchnahme von vorgeburtlichen Untersuchungen in Frage:

  • Es können offene Fragen über Methoden der Pränataldiagnostik und deren Risiken geklärt werden.
  • Die Angst vor einer Behindung des Kindes und der empfundene Druck, ein gesundes Kind bekommen zu müssen, können thematisiert werden und wie die Frau/das Paar damit umgehen möchte.
  • Die Einstellung zu einer möglichen Behinderung des Kindes kann besprochen werden, ebenso ist eine gedankliche Vorwegnahme der Situation mit einem Kind mit Behinderung möglich: Wie wäre dies mit Ihrer momentanen Lebenssituation und mit Ihrer vorgesehenen Lebensgestaltung vereinbar? Was müsste geändert werden? Inwieweit käme es zu einer Belastung oder Überforderung?
  • Ethische Aspekte, die im Zusammenhang mit vorgeburtlichen Untersuchungen stehen und die Frau/das Paar beschäftigen, können besprochen werden, sodass sie sich darüber klar werden können, wie die eigene Haltung zu den angebotenen Untersuchungen aussieht.

Ziel der Beratung ist es, werdende Eltern darin zu unterstützen, eine bewusste Entscheidung darüber zu treffen, welche Untersuchungen für sie in Frage kommen und welche nicht.